17.5.2012
Artikel
02.02.2012
SPD zur Neonazi-Mordserie im Bayerischen Landtag heute
"Verfassungsschutz in Bayern so wie er ist abschaffen!"
Helga Schmitt-Bussinger stellt Zukuft des Verfassungsschutz in Frage
Helga Schmitt-Bussinger, innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion:
„Diese Morde haben uns alle erschüttert und der rechtsterroristische
Hintergrund beschämt uns zutiefst. Wir müssen daher alles dafür
tun, die Hintergründe bis ins Detail aufzuklären“. „Der
Verfassungsschutz, wie er heute konzipiert ist, ist nichts anderes, als ein
verlängerter Arm der Staatsregierung. Er ist ein politisches Instrument. Er
war deshalb auf dem rechten Auge blind - wir haben das seit Jahren kritisiert -
und hat nicht das geleistet, was seine Aufgabe war. Deshalb muss er aus der
Umklammerung des Innenministeriums gelöst werden. Ich sage: So wie er ist,
ist er untauglich. Wir brauchen ein politisch absolut unabhängiges Organ
zum Schutze unserer Demokratie.“
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09.01.2012
Zum Vortrag von Friedrich Burschel am 8. Februar 2012 in Regensburg
Systemfehler Verfassungsschutz
Es wird Zeit, sich über wirksame Gegenstrategien Gedanken zu machen
Während die zweite, schwarz-gelbe Merkel-Regierung unter Federführung
der derzeitigen Familienministerin Kristina Schröder einen konzentrierten
rechten Rollback eingeleitet hat, schießen aus Wissenschaft, Bildung,
Politik und Medien Extremismus-theoretische Ansätze ins Kraut: mit der
Hufeisen-Theorie der Jesse/Backes-Schule, einer höchst fragwürdigen
„Extremismusklausel“ und einer massiven Offensive des
Verfassungsschutzes in der Politischen Bildung werden derzeit Definitionsmacht,
gesellschaftliche Deutungen und Feinderklärungen entschieden nach rechts
außen verschoben. Dorthin, wo die „Mitte der Gesellschaft“
vermutet werden kann, die sich als „wehrhafte Demokratie“
gemäß in jeder Hinsicht überkommener Abgrenzungen gegen die
drohenden „Extremismen von links und rechts (und von Seiten „der
Ausländer“)“ zu erwehren habe. Im Fokus dieser
Ausgrenzungsleistungen stehen v.a. Linke jeder Provenienz, Kritiker des
Kapitalismus, des staatlichen Rassismus‘, Antifa-Aktivist_innen und
unbequeme Störer_innen der monströsen bundesrepublikanischen
Gartenzwerg-Idylle.
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03.10.2011
Zum Zeitzeugengespräch am 3. Oktober in Regensburg
Aus dem Leben von Lorenz Knorr
Antifaschistischer Widerstandskämpfer und Antimilitarist
„Da war also klar: du wirst überlegt Sand ins Getriebe streuen, so
gut du kannst und solang du atmen kannst.“
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18.09.2011
Dokumentation der Rede der VVN-BdA
Für eine Erinnerungskultur, die dem Leiden und Sterben der Menschen im KZ Außenlager Colosseum gerecht wird II
Kundgebung vor dem Colosseum in Stadtamhof 16.09.2011
Bei einer Kundgebung am 16.09.2011 vor dem Colosseum in Stadtamhof forderte das
Bündnis "Kein Platz für Neonazis in Regensburg" eine
Erinnerungskultur, die dem Leiden und Sterben der Menschen im KZ
Außenlager Colosseum in Würde gerecht wird.
Anlass des Protests war und ist eine Bodenplatte der Stadt, die „viele
Gemüter zum Kochen bringt“ (MZ, 17.09.2011).
„In Reden von Luise Gutmann (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes)
und Reinhard Kellner (Soziale Initiativen) hagelte es Kritik an der
Erinnerungspolitik der Stadt Regensburg.“ (regensburg-digital)
Noch während der Kundgebung stellte sich Bürgermeister Joachim
Wolbergs der Kritik der über 100 Teilnehmer. Die Diskussion wird
weitergehen. Wir dokumentieren hier die Rede der VVN-BdA.
Berichtet haben die Mittelbayerische Zeitung und regensburg-digital.de
http://www.regensburg-digital.de/colosseum-burgermeister-fordert-eigentumer-zum-einlenken-auf/16092011/
http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10071&pk=705824&p=1
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13.09.2011
Friedensaktion oder Hausfriedensbruch?
Kriegsgegner gegen Blohm + Voss erfolgreich!
Plakataktion auf Dock 10 der Hamburger Blohm + Voss-Werft vor dem Amtsgericht Hamburg-Harburg
Verhandelt wird gegen Aktivisten des „Jugendaktionsausschuss - Notstand
der Republik“ wegen Hausfriedensbruch. Im Oktober vor einem Jahr waren sie
mit einem Transparent auf Dock 10 der Hamburger Blohm + Voss-Werft aufgetaucht.
Sie wollten dort demonstrieren „wo mit dem Krieg Profit gemacht
wird“. Das Rüstungsunternehmen fand seinen Frieden gestört. Acht
Kriegsgegnern flatterten Strafbefehle ins Haus: 750 Euro oder 30 Tage
Gefängnis jeweils; die Friedensaktivisten erhoben Einspruch.
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13.09.2011
Solidaritätserklärung an die
Kriegsgegner und Antifaschisten des Jugendkongress - Notstand der Republik
zum Prozess vor dem Amtsgericht Hamburg-Harburg wegen Hausfriedensbruch bei Blohm + Voss
Eure Plakat-Aktion "Unsere Zukunft ist nicht Krise, Krieg und Barbarei -
Klassenkampf statt Weltkrieg - Für die Internationale
Solidarität" verstehen wir als eine mutige Kundgebung und Warnung am
historischen Tatort. Der Einsatz von NS-Zwangs- und Sklavenarbeit wurde vom
Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg verurteilt. Dieses
Verbrechen zu thematisieren ist immer noch höchst notwendig.
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04.09.2011
Erklärung des Bundesausschuss der VVN-BdA
Schluss mit der Diffamierung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
Bayern ist neben Baden Württemberg das einzige Bundesland, in dem das
Landesamt für Verfassungsschutz die Vereinigung der Verfolgten des
Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN - BdA)
beobachtet, im jährlichen Verfassungsschutzbericht als
"linksextremistisch beeinflusst" diffamiert und als
verfassungsfeindlich stigmatisiert.
Unlängst hat das zuständige Finanzamt der VVN - BdA in Bayern die
Gemeinnützigkeit aberkannt, mit der Begründung, sie werde im
Verfassungsschutzbericht erwähnt.
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31.08.2011
OFFENER BRIEF
Für eine Erinnerungskultur, die dem Leiden und Sterben der Menschen im KZ Außenlager Colosseum in Würde gerecht wird I
Von: Bündnis "Kein Platz für Neonazis in Regensburg"
Im April 2011 verlegte die Stadt Regensburg eine Bodenplatte vor dem Colosseum.
Die Öffentlichkeit wurde nicht informiert und schon gar nicht zum Gedenken
eingeladen. Aber nicht nur das empört uns.Text und Ort der Bodenplatte
werden dem Anspruch, diesen Menschen, ihrem Leiden, ihrem Sterben, wenigstens in
der Erinnerung Gerechtigkeit widerfahren zu lassen(Oberbürgermeister Hans
Schaidinger am 27.01.2009) und der historischen Wahrheit nicht gerecht.
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29.08.2011
Misswirtschaft, Geldverschwendung und Verwaltungschaos
Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit (BLZ) in der Kritik
Erst als SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher mit einer Klage drohte, rückte Kultusminister Ludwig Spaenle den kritischen Bericht des Obersten Rechnungshofs (ORH) zur Landeszentrale heraus.
Die Verstöße gegen staatliches Haushaltsrecht sind gravierend. Die
Liste der Beanstandungen ist lang. „Fazit: Bei der Bayerischen
Landeszentrale für politische Bildungsarbeit wurden fundamentale
Grundsätze einer ordentlichen Verwaltung ignoriert.“ Und: „Eine
Aufsicht über deren Verwaltungshandeln findet nicht statt.“ So der
Bericht des ORH, den Spaenle seit 2009 dem Landtag vorenthielt. Das
Kultusmininisterium ist Aufsichtsbehörde gegenüber der BLZ. Die
Landtagsgrünen fragen, welche Rolle der frühere
Kultusstaatssekretär Karl Freller (CSU) spielte, der unter Spaenles
Vorgängern (Schneider und Hohlmeier) für die Aufsicht der
Landeszentrale zuständig war. Der Schaden durch Misswirtschaft soll
mindestens 350.000 Euro betragen. Der Kultusminister kehrte aus dem Urlaub
zurück. Der Chef der Landeszentrale räumt heute seinen Stuhl auf der
Praterinsel. Affäre beendet?
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15.05.2011
Das etwas andere Wirtshausschild
In Regensburg trauen sich nicht wenige Gastronomen ganz schön viel
"Rassisten werden hier nicht bedient", steht auf dem Aufkleber.
Unübersehbar. Die Initiative „Keine Bedienung für Nazis“
gründete sich nach dem Neonazi-Überfall auf das Regensburger
Café Picasso, bei dem ein Barkeeper krankenhausreif geschlagen wurde.
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